Herzrhythmusstörungen –
Genetik, Diagnostik und Therapie im Überblick
Bei Hanse Genetik verbinden wir moderne genetische Diagnostik mit kardiologischem Fachwissen, um Herzrhythmusstörungen besser zu verstehen und individuell zu begleiten. Herzrhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, bedeuten, dass das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig schlägt. Viele Betroffene spüren das als Herzstolpern oder Palpitationen, manchmal treten auch Schwindel oder kurze Ohnmachtsanfälle (Synkopen) auf. Häufige Formen sind zum Beispiel Vorhofflimmern, Tachykardie (zu schneller Herzschlag), Bradykardie (zu langsamer Herzschlag) oder Extrasystolen.
Neben äußeren Einflüssen können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören seltene, vererbbare Erkrankungen wie das Long-QT-Syndrom oder das Brugada-Syndrom, bei denen die elektrische Signalweiterleitung im Herzen gestört ist. Mit Hilfe moderner genetischer Testung und Diagnostik sind wir in der Lage solche Risiken besser erkennen und individuell einordnen.
Faktoren wie Stress, Schlaf, Ernährung und Bewegung haben direkten Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und können Herzrhythmusstörungen verstärken oder positiv beeinflussen. Das bedeutet: Auch wenn eine genetische Veranlagung besteht, gibt es viele Möglichkeiten, selbst aktiv zur Verbesserung der Herzgesundheit beizutragen.
Bei Hanse Genetik verfolgen wir daher einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne der personalisierten Medizin. Ziel ist es, nicht nur die Symptome zu betrachten, sondern die Ursachen zu verstehen und langfristig zu verbessern. So werden Patientinnen und Patienten dabei unterstützt ihre Herzgesundheit nachhaltig zu stärken.
